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Elbe · Vb-Wetterlage · Polder-Schutz

Hochwasserrisiko in Dresden.

2002 (9,40 m) und 2013 (8,78 m): zwei Pegelstände über 9 Meter binnen elf Jahren. Beide Mal Vb-Wetterlage, beide Mal großflächige Überflutungen in Altstadt, Pieschen, Loschwitz und Laubegast. An Ihrer Adresse zählt die exakte Lage zur Elbe, nicht der Stadt-Mittelwert.

Einzugsgebiet Elbe: ~53.000 km² Vorlauf: 24 bis 48 h bei Extremereignissen Quelle: amtliche Hochwasserkarten Sachsen + Niederschlags-Statistik
Übersichtskarte Dresden
Dresden · CartoDB Positron · z=15 · © OpenStreetMap-Mitwirkende, © CARTO

1 · Warum Dresden eine eigene Logik hat

Die Elbe bei Dresden hat ein Einzugsgebiet von rund 53.000 km², dominiert von Erzgebirge, Lausitz und tschechischem Hinterland. Im Gegensatz zum Rhein ist die Vorhersage-Vorlaufzeit kürzer (24 bis 48 Stunden bei Extremereignissen). Hochwasser entsteht aus Schneeschmelze plus Niederschlag, die kritische Vb-Wetterlage hat sowohl 2002 als auch 2013 die Großereignisse erzeugt.

Nach 2002 wurde die Elbtalstadt mit mobilen Schutzwänden, Polderflächen und überarbeiteten Pegel-Frühwarnsystemen ausgestattet. 2013 zeigte: Maßnahmen wirken (geringere Schäden trotz vergleichbarem Pegelstand), aber das System ist nicht beliebig skalierbar. Die amtlichen Hochwasserkarten reflektieren den heutigen Schutz-Stand.

2 · Was die Hochwasser-Auswertung typisch zeigt

Die amtliche Klassifikation für Dresden unterscheidet 100-jährliches Hochwasser (HQ100), Extremhochwasser und durch Schutzlinien gesicherte Bereiche.

Die amtliche Niederschlags-Statistik klassifiziert Dresden im überdurchschnittlichen Bereich für 100-jährliche Starkregen-Mengen.

3 · Wie der Adress-Check abläuft

Sie geben eine Dresdner Adresse ein. Wir verschneiden mit den amtlichen Hochwasserkarten Sachsen, prüfen die Niederschlags-Statistik und liefern Ampel plus Empfehlungen. Der Vollbericht ergänzt um den Pegel-Frühwarn-Bezug (Pegel Dresden), das Geländeprofil mit NHN-Höhe und Senken-Detektion, den Verschnitt mit Polderflächen und Retentionsraum sowie die amtliche Geologie für Versickerung.

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Häufige Fragen

Was Käufer in Dresden am häufigsten fragen.

Pegelstand 2013 war 8,78 Meter, wie häufig kommt sowas?
Die Statistik ordnet 2002 (9,40 m) und 2013 (8,78 m) beide über dem 100-jährlichen Wert ein, also seltener als 1 in 100 Jahre, aber wir hatten zwei davon innerhalb von 11 Jahren. Das ist ein Hinweis darauf, dass die historische Reihe aktuelle Klima-Treiber unterschätzen könnte. Die amtlichen Hochwasserkarten basieren auf der offiziellen Statistik bis Bezugszeitraum; eine Aktualisierung mit jüngeren Daten ist im Gange. Wir merken das im Bericht an, wo es relevant ist.
Mein Grundstück liegt in Loschwitz am Elbhang, Hangneigung statt Hochwasser?
Loschwitz und Wachwitz haben eine besondere Konstellation: Adressen am Hang sind außerhalb der Hochwasser-Zone, dafür aber in einem Hangkriechen-Bereich (geologisch Elbtalkreidesandstein, instabile Verwitterungs-Schichten). Der Vollbericht prüft beides parallel, Hochwasser- und Hangstabilitäts-Ampel, und kommentiert die Wechselwirkung (Hangwasser bei Starkregen).
Pillnitz, Kleinzschachwitz, Laubegast, sind das Hochrisiko-Lagen?
Ja, klar 100-jährliches oder Extrem-Hochwasser. Das sind die historisch häufiger überfluteten Stadtteile, mit niedrigerem Schutz-Niveau als die Altstadt. Der Bericht weist die jeweilige Zone explizit aus und gibt Hinweise zu konkreten Schutzmaßnahmen am Gebäude (Rückstau-Sicherung, Eingriff-Schwellen, Lagerflächen oberhalb der 100-jährlichen Hochwasser-Linie). Eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschaden-Baustein ist in diesen Lagen praktisch Pflicht.
Vor dem Versicherer-Antrag

9,40 m. 8,78 m. Was wäre an Ihrer Adresse passiert?

Amtliche Hochwasserzonen Sachsen, amtliche Werte für 100-jährliche Niederschläge, Geländeprofil mit Senken-Detektion. PDF in wenigen Minuten, in der Pilotphase ohne Kosten.

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